Ausgangslage
Ein international tätiger Händler mit loyalitätsgetriebener Kundenbasis und breitem Sortiment wollte die Leistungsfähigkeit seiner Shopping-App verbessern. Trotz starker Marke blieb die App hinter zentralen Geschäftszielen zurück.
Herausforderung
Besonders kritisch waren Kaufabbrüche im Checkout, stagnierende Wiederkehrraten, unzureichende Personalisierung und eine User Journey, die über mehrere Märkte hinweg zu wenig Relevanz erzeugte.
Vorgehen
Scenaryo arbeitete mit einem Design-Thinking-Ansatz. Ausgangspunkt waren Interviews und Verhaltensdaten, aus denen vier Fokusfelder abgeleitet wurden: Checkout vereinfachen, Personalisierung stärken, Usability modernisieren und Kundenreisen automatisieren.
Lösungsansatz
In Workshops mit Stakeholdern entstanden konkrete Maßnahmen wie One-Click-Checkout, KI-gestützte Empfehlungen, gamifizierte Loyalty-Elemente und personalisierte Echtzeit-Benachrichtigungen für Angebote und abgebrochene Warenkörbe.
Umsetzung
Die Lösungsansätze wurden als Prototypen gebaut, mit echten Nutzerinnen und Nutzern getestet und anschließend inkrementell mit den Engineering-Teams ausgerollt. Agile Sprint-Zyklen sorgten für schnelle Lieferfähigkeit ohne Qualitätsverlust.
Wirkung
Laut veröffentlichter Case Study verbesserten sich Conversion Rate, Average Cart Value, Retention Rate und Session Duration. Zusätzlich stieg der Net Promoter Score, was auf eine deutlich stärkere Nutzerakzeptanz hinweist.
Relevanz für Konzerne und Mittelstand
Der Fall zeigt, dass App-Optimierung nicht bei Oberflächenkosmetik beginnt, sondern bei konsequenter Verknüpfung von Nutzerbedürfnissen, KI-gestützter Relevanz und messbaren Geschäftszielen.