Ausgangslage
Eine global führende Organisation für Auditierung und Zertifizierung stand vor der Aufgabe, ihre Kernsysteme und Kernprozesse strategisch zu erneuern. Der Handlungsdruck ergab sich aus Marktanforderungen, Effizienzbedarf und dem Anspruch, Innovation in einem regulierten Umfeld umzusetzen.
Mandat
Scenaryo wurde direkt durch CIO und CDO beauftragt und arbeitete eng mit einem C-Level-Steering-Board zusammen. Damit lag die Arbeit nicht nur auf Projektebene, sondern im Zentrum strategischer Führungsentscheidungen.
Ziele
Im Fokus standen drei Felder: eine gemeinsame strategische Vision mit dem Führungskreis entwickeln, mehrere Innovationsprojekte mit moderner Technologie starten und einen transparenten Vendor-Selection-Prozess aufsetzen.
Vorgehen
Scenaryo übernahm die zentrale Programmsteuerung. Dazu gehörten eine integrierte Roadmap für lokale und globale Teams, die Vorbereitung entscheidungsreifer Unterlagen, die Moderation von Workshops, Risikomanagement, Qualitätsmanagement und die Führung funktionsübergreifender Teams.
Transformation unter Realbedingungen
Besonders anspruchsvoll war die Verbindung von Legacy-Systemen, internationaler Koordination und regulatorischen Anforderungen. Laut Bericht wurde dies über gezielte Konsens-Workshops und eine phasenweise Technologieintegration gelöst.
Wirkung
Die publizierte Referenz beschreibt eine zusammenhängende Erneuerungsstrategie für Kernsysteme, den Start von drei Innovationsprojekten mit KI-, Automatisierungs- und Interoperabilitätsbezug sowie einen erfolgreich durchgeführten Tender mit passenden Partnern.
Relevanz für Konzerne und regulierte Branchen
Der Fall macht deutlich, dass Transformation in komplexen Organisationen weniger an fehlender Technologie scheitert als an fehlender Governance, zu schwacher Entscheidungsarchitektur und mangelnder Übersetzung zwischen Vorstandsebene und Delivery.